Das findest du hier

  • Spannende und authentische Berichte über Kulturunterschiede. Dazu gehören Bilder, Texte und Videos, die Gewohnheiten, Traditionen und interessante Dinge unterschiedlicher Kulturen widerspiegeln.
  • Eine kleine Reise in eine österreichisch-brasilianische Welt und Impressionen aus dem Leben einer Mutter eines halb österreichisch, halb brasilianisch-/italienischen Sohns.
  • Erfahrungs- und Erlebnisberichte bilingualer Erziehung.
  • Porträts von interkulturellen Paaren und sogenannten Drittkulturkindern (“Third Culture Kids”).
  • Interviews über Möglichkeiten und Grenzen interkultureller Beziehungen, die mit Menschen geführt werden, deren multikulturelle Beziehung gescheitert ist, Kultur- und Migrationsforschenden, KulturexpertInnen, PaartherapeutInnen, MediatorInnen, udgl.
  • Interviews und Gespräche mit sogenannten Expatriates, also Menschen, die aus beruflichen Gründen längere Zeit in einem anderen Land leben.
  • Hilfreiche Reise-Insides, Tipps und Informationen zu bereisten Zielen, außergewöhnlichen Orten, Geheimtipps, Sehenswürdigkeiten und “Must Sees”.
  • Tipps zur Reiseplanung mit Baby und Kleinkind, Vorbereitung und Ausrüstung – alles was auf Langstreckenreisen benötigt wird und man zur Vorbereitung einer Reise wissen muss.
  • Persönliche Gedanken und Notizen.

Die Frau, die schreibt:

Die Frau, ohne die es dieses Projekt nicht gäbe, heißt Daniela, ist waschechte Österreicherin und hat aus einer Partnerschaft mit einem Brasilianer einen Sohn. Für sie gibt es nichts Schöneres als zu reisen und auf verschiedene Kulturen, verbunden mit neuen Ritualen und Bräuchen, zu treffen. Leider war sie auf die Herausforderungen, vor denen bikulturelle bzw. bikontinentale Paare stehen, nicht vorbereitet. Zwar hat sie im Zuge zweier Flüchtlingsprojekte mehr als je zuvor darüber gelernt, was es heißt, wenn ÖsterreicherInnen mit Menschen aus anderen Kulturen aufeinandertreffen, aber wirklich in den eigenen vier Wänden gelebt, hatte sie das bis zu ihrer Beziehung mit einem Brasilianer nicht. 

Hat sie von ihrer Beziehung im Freundeskreis gesprochen, ist sie dort größtenteils auf Unverständnis gestoßen. “Ach was, im Grunde sind wir doch alle gleich” – sollte man meinen. Fällt die Liebe in einen anderen Kulturkreis, lässt man sich nicht nur auf einen Menschen mit anderen Werten, Prägungen und Traditionen ein, sondern auch auf seine Lebenswelt – und umgekehrt. Solche interkulturellen Beziehungen bedeuten eine besondere Herausfoderung.

Es geht nicht darum, die Gesellschaft auseinanderzudividieren. Es geht darum, Bewusstsein für Unterschiede zu schaffen, zuzuhören und sich zu verstehen.

Der Mann, ohne den es dieses Projekt nicht gäbe:

… ist Brasilianer und möchte lieber anonym bleiben, ist aber an sich nicht der Prototyp des “typischen Brasilianers”: trägt Bart, lange Haare, hat keine Muckis und übernimmt mindestens die Hälfte der Kinderbetreuung.

Das Kind, das schon mal in den Texten vorkommt:

Das Kind wurde im Februar 2019 geboren und entpuppte sich als wahres Einsteigerbaby. Es fährt anstatt mit Auto, lieber mit dem Flugzeug um die Welt.