Hygienefimmel a la Brazil

Ein Thema, das ich in einem meiner vergangenen Postings bereits kurz angeschnitten habe, ist das Thema DUSCHEN. Neben Fußball sind die BrasilianerInnen nämlich auch WeltmeisterInnen im Duschen; durchschnittlich nämlich mindestens zweimal pro Tag.

Wer es sich erlauben kann, steigt sogar drei- bis viermal pro Tag unter die Dusche. Das dürfte zum einen an den heißen Temperaturen liegen, zum anderen am Hygienebewusstsein der BrasilianerInnen. Denn das ist groß. Das Bewusstsein für Verschwendung hingegen gering bis nicht vorhanden.
Um einige Beispiele zu nennen:

ZÄHNE PUTZEN

Das tun die BrasilianerInnen in beneidenswerter Form, nämlich nach jeder Mahlzeit und somit drei- bis viermal am Tag. Selbstverständlich die Zahnbürste immer und überall im Gepäck, egal ob in der Schule, im Kindergarten oder im Büro.

WER ESSEN SERVIERT, FASST KEIN GELD AN!

Auch in der Gastronomie wird Hygiene groß geschrieben, weswegen Bedienung und Kassa getrennt sind. Außerdem kann es schon mal passieren, dass man genüsslich in einem Restaurant frühstückt und neben einem auf einmal die Reinigungskraft den Putzfetzen schwingt.

Zudem gilt: Strohhalme dürfen niemals ohne Verpackung angeboten werden. Küchen sind komplett verfliest. Das Essen wird niemals ohne eine Serviette oder Besteck angefasst. Selbst bei Pizza und Burger, denn es gilt als unhygienisch, Essen mit der bloßen Hand zum Mund zu führen. Jeder Tisch, egal ob in einem Restaurant in São Paulo oder in einer Bar in Florianópolis, ist mit einem Serviettenspender inklusive Zahnstochern ausgestattet. Im Normalfall stehen auch Desinfektionsgel oder sogar kleine Waschbecken zum Reinigen der Hände vor dem Essen zur Verfügung.

Apropos: Das Foto stammt aus der Sammlung meines Freunds und ist Teil seiner Reihe #hiddenartproject. Erkennt ihr, was es ist?

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